Schmerzen

Das Erleben von Schmerz ist eine fast tägliche Erfahrung und überlebenswichtig. Schmerz hat eine Warn- und Schutzfunktion, indem er auf eine Verletzung oder drohende Gewebeschädigung hinweist. Wenn Schmerzen über einen längeren Zeitraum bestehen bleiben oder wiederkehrend sind, dann sprechen wir von chronischem Schmerz.

Der chronische Schmerz hat seine Warnfunktion verloren und wird vom Symptom selbst zur Krankheit – ein sogenanntes Schmerzgedächtnis hat sich ausgebildet. Wenn Betroffene physisch, psychisch-kognitiv und sozial beeinträchtigt sind, benötigen sie psychiatrische Unterstützung.

Schmerz-Symptome

Die Schmerzen betreffen einen bestimmten Körperteil oder wandern über verschiedene Gelenke oder Muskelgruppen. Manchmal treten sie überall auf und führen häufig zu einer allgemeinen Erschöpfung.

Spezielle Schmerzformen sind sogenannte Spannungskopfschmerzen und Migräne. Fachleute sprechen von chronischem Schmerz, wenn der Schmerz seit mindestens drei bis sechs Monaten besteht.

Im Gegensatz dazu steht der akute Schmerz, der plötzlich, ohne erkennbare Regelmässigkeit, oft durch ein äusseres Ereignis wie Quetschung, Verstauchung, Prellung, Knochenbruch, Verbrennung oder Insektenstich ausgelöst wird.

«Ärzte suchen in aller Regel zuerst nach körperlichen Ursachen. Darum wird eine Schmerzstörung lange nicht erkannt. Kommen die Patienten dann zu uns in die Klinik, verstehen sie möglicherweise zuerst gar nicht, was ihr Schmerz denn mit einer psychiatrischen Behandlung zu tun hat.»
Dr. med. Elisabeth Deubler-Schneider, Oberärztin

Patient berichtet

«Etwas Besseres als die Privatklinik MENTALVA gibt es nicht»

Hilfe bei Ihren Schmerzen

Die chronischen Schmerzen führen zu einer Aktivierung des vegetativen Nervensystems. Befürchtet der Betroffene die Schmerzen als Ausdruck einer gefährlichen Krankheit, so bekommen die Schmerzen durch diese Angst Nahrung, was zu einem Teufelskreis führt.

Die Behandlung und die Durchbrechung dieses Teufelskreises erfolgt angepasst an die jeweilige Schmerzform und besteht aus einer Kombination von:

  • Psychotherapie
  • Führen von Schmerztagebüchern
  • Atemtherapie, Craniosacraltherapie, Teilkörper- und Kopfmassagen
  • Bewegungstherapie und Physiotherapie
  • Medikamentöse Therapie einschliesslich Phytotherapie
  • Erlernen von Entspannungsverfahren
  • Achtsamkeits- und Genusstraining
  • Training sozialer und emotionaler Kompetenzen
  • Ausdrucks- und Aktivierungstherapie

 

Behandlung & Therapien

Ihre Schmerz-Behandlung und Therapie orientiert sich am gemeinsam erarbeiteten Behandlungsplan und beinhaltet eine Auswahl aus dem folgenden Angebot. 

Integrierte psychiatrisch psychotherapeutische Behandlung
Aktivität und Sport
Kunsttherapeutische Methoden
Entspannung
Traditionelle Chinesische Medizin
Komplementäre Therapien

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